Die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim i. Schw. hat am Freitag, den 30. Januar, im Gasthof Lechler ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Vorstand Alexander Müller eröffnete die Versammlung um 20 Uhr. Zu Beginn erinnerten die Anwesenden in einer Schweigeminute an den verstorbenen ehemaligen zweiten Kommandanten Alwin Lämmle sowie an Metzger Alfred Böck.

Bürgermeisterin Susanne Fischer bedankte sich in ihrem Grußwort für die große Einsatzbereitschaft, den starken Zusammenhalt und das langjährige ehrenamtliche Engagement. „Die Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gemeinschaft“, betonte sie.

In seinem Jahresrückblick sprach Vorstand Müller von einem insgesamt ruhigen Vereinsjahr 2025. Die Zahl der Aktivitäten wurde bewusst reduziert, dennoch konnten mehrere Veranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden. Dazu zählten unter anderem ein Schafkopfturnier und die Beteiligung am Adventszauber. Der Verein zählt aktuell 124 Mitglieder.

Kommandant Stephan Rößle berichtete über die Arbeit der aktiven Wehr. Derzeit engagieren sich 59 Feuerwehrangehörige, darunter sieben Frauen. Neben den 70 Einsätzen im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Übungen, Ausbildungen und weitere Dienste geleistet. Sorge bereitet weiterhin der fehlende Nachwuchs. Aktuell gibt es keine Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. „Wir brauchen dringend eine Jugendfeuerwehr, um unsere Einsatzbereitschaft auch in Zukunft sicherzustellen“, machte Rößle deutlich. Geplante Fahrzeugersatzbeschaffungen mussten aufgrund der angespannten Haushaltslage vorerst verschoben werden.

Kreisbrandmeister Lothar Heinzelmann lobte die Feuerwehr Kirchheim als verlässliche und starke Stütze im Landkreis. In diesem Rahmen wurde Michael Graf für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt. Die langjährige Treue und das Engagement wurden von den Anwesenden mit großem Applaus gewürdigt.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Vorstand Alexander Müller, sein Stellvertreter Marcus Bartenschlager sowie alle weiteren Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in ihren Ämtern bestätigt. Zum Abschluss bedankte sich Müller für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr, des Vereins und mit der Marktgemeinde und schloss die Versammlung gegen 22 Uhr.

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